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12.06.06

69. Warnemünder Woche vom 1. bis 9. Juli 2006:

Segelsport der Extraklasse und bunte Trachten

Internationaler Segelsport der Extraklasse und ein attraktives Kulturprogramm machen die 69. Warnemünder Woche zu einem Highlight der Saison. Vom 1. bis 9. Juli 2006 kommen mehr als 2000 aktive Segler in eines der schönsten Segelreviere der Welt. 25 Bootsklassen tragen bei Mecklenburg-Vorpommerns Segelsportereignis Nummer 1 ihre Wettkämpfe aus. Mit der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Tornados, der Europameisterschaft der Sportboats, dem Europa-Cup der Laser sowie der Deutschen Meisterschaft der Folkeboote hat die Veranstaltung sportlich einiges zu bieten. Unzählige Segelboote schmücken den Horizont, während am Strand u. a. die Teilnehmer des Deutschen Windsurf Cups aus nächster Nähe zu bestaunen sind.

 

Nicht zu vergessen die Spektakel an Land: Zum 30. Mal schmückt sich die Warnemünder Woche mit einem bunten Sommerfest und vielen kulturellen Höhepunkten für Urlauber und Besucher, die vom feuchtfröhlichen Waschzuberrennen bis zu Shantysingen und Strandpartys reichen.

 

Eingeläutet werden die spannenden Wettkämpfe mit dem „Niegen Ümgang“ am Samstag, ein großer bunter Umzug durch das Seebad, bei dem sich viele Warnemünder Gewerbetreibende und Einrichtungen gern präsentieren (1. Juli). Mit dabei auch viele Personen in historischen Trachten aus Warnemündes wechselvoller Geschichte, der dänische König mit seinem Knappen, der erste Badegast oder Warnemündes berühmter Lotsenkommandeur, mittendrin auch Trommler und Ausrufer. Polizisten kommen in einem alten Dienstwagen. Am Leuchtturm wird sich der bunte Zug um 10 Uhr in Bewegung setzen, der durch die Alexandrinenstraße zur Kirche und schließlich in den Kurhausgarten führt. Blasmusikanten aus Rostock und Prag begleiten den Zug und sorgen für Stimmung.

 

Seit Jahrhunderten ist dieser farbenfrohe Ümgang eine Warnemünder Tradition. Er geht auf einen knapp 700 Jahre alten Brauch zurück und ist so alt, wie Warnemünde zur Hansestadt Rostock gehört. Urlauber und Gäste erleben beim großen Eröffnungsprogramm im Kurhausgarten eine gute Portion norddeutsche Kultur, Warnemünder Platt und allerlei fürs Auge. Spielszenen lassen Ereignisse der letzten 30 Jahre Revue passieren oder nehmen aktuelle Rostocker Themen aufs Korn. Doch keine Angst vor bierernsten Angelegenheiten. Alles ist gut verpackt mit witzigem Wortgeplänkel, Klamauk und Musik.

 

Mit dem Waschzuberrennen schließt ab 13 Uhr ein Spektakel auf dem Alten Strom an, zum 20. Mal übrigens. Mitmachen kann jeder, der ein ulkiges Gefährt vorstellen und sich damit auch über Wasser halten kann. Gefragt sind neben der Geschicklichkeit auch Spaß, Phantasie und Showtalent zur Begeisterung der Zuschauer. Das Eröffnungskonzert am Abend bestreitet traditionell das Preußische Kammerorchester mit Preisträgern internationaler Wettbewerbe.

 

Eine Woche lang sind in Warnemünde Unterhaltung und Musik garantiert. Täglich gibt es von 15 Uhr bis in die Abendstunden ein Unterhaltungsprogramm am Leuchtturm, an den Wochenenden sind Sommerpartys geplant. Die sonntäglichen Kurkonzerte versprechen Dixieland einer Rostocker Crew (9. Juli), Karin Grewe, die Frau mit der tollen Stimme, bietet am 2. Juli Tanzmusik von den 70-ern bis heute. Ein Shantysingen mit sieben Chören ist der kulturelle Höhepunkt am 8. Juli, während sich am Sonntag (9. Juli) Trachtengruppen am Leuchtturm treffen. An beiden Tagen kämpfen auf dem Alten Strom Drachenboote um den Sieg. „Rauch auf dem Wasser“ heißt eine Rockinszenierung der besonderen Art, die neben Livemusik vom Schlager bis zu Rock, Pop, Folkmusik und Countryblues auch 50 Jahre Zeitgeschichte reflektiert.

 

Überall ist im Seebad Warnemünde etwas los, ob Orgelkonzert oder Salsa-Night. Kreuzfahrtschiffe machen am Passagierkai fest, Kunsthandwerker der Region bieten ihre handgefertigten Stücke an. Eine Bummelmeile entlang des Alten Stroms offeriert Kunsthandwerkliches, Souvenirs und kulinarische Leckerbissen. Das bunte Treiben im Seebad krönen unzählige Segelboote am Horizont. Eine reizvolle Kulisse für die einen, bei anderen wecken sie sportliche Neugier. Am Strand und auf der Mole sitzen die Zuschauer sozusagen in der ersten Reihe.

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