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19.02.07

Das ist Nordsee

Häfen, Kutter, Netze, Bojen

Im Osthafen ankern die Kutter von Norddeich

Wer von Norden kommt – eine schmucke, sehenswerte Stadt übrigens – und nach Norddeich direkt an der Küste will, fährt „over’n Diek“. Achter’n Diek dann ein atemberaubender Anblick: Nordsee bis an den Horizont. Links ein grüngelber Strich, das ist die Insel Juist mit Dünenland und Strand; rechts das imposante Panorama von Norderney, und dazwischen gleiten schnee-weiße Fähren.

 

Ein roter Punkt, ein blauer Punkt mit Masten, das sind Norddeicher Kutter, die hier nach Granat fischen, Nordseekrabben - neben Matjes und Snirrtjebraa die Nationalspeise der Ostfriesen, und das zu Recht!

Wir sind auf Norddeich-Mole, Fährhafen zu den beiden ostfriesischen Inseln. Reges Leben, geschäftiges Treiben. Links die Frisia-Fähre nach Norderney. „Nächste Abfahrt: 9.30 Uhr“ steht auf dem Monitor. Das ist gleich soweit. Pkw rollen über die Rampe, Urlauber schlendern über die Gangway auf das Schiff. Leinen werden vom Poller gelöst, die Schrauben wirbeln das Wasser auf.

 

Die Fähre rüttelt und bebt, und langsam schiebt sie sich aus dem Hafenbecken. Rechts der Kai nach Juist. Die nächste Fähre fährt erst morgen wieder – sie wartet auf die Flut. Die Molenspitze, ganz aus tiefrotem Backstein gebaut. Wie die Kommandobrücke eines Ozean-Schiffes ragt sie ins Meer.

 

Gegenüber an der Einfahrt zum Vorhafen am Muschelkai liegt eine verrostete Schute mit Baggergeschirr am Duckdalben, vollgefüllt mit Kleieboden. Daneben Berge von Krimskrams – Ketten, Ankerteile, Netze, Winden, Fanggeschirre und gelbe Bojen – Dorado für „Sachen-sucher“. Im Osthafen ankern die Kutter von Norddeich. Alle mit dem Kennzeichen NOR am Bug. Mit rotem, blauem, grünem oder weißbraunem Rumpf. Allesamt fein herausgeputzt, denn die Krabbensaison läuft längst schon wieder auf vollen Touren.

 

An der Nordseite des Hafenbeckens die Norddeicher Schiffswerft am Fischereihafen. Per „Hosenträger“ werden hier Yachten und Kutter zur Wartung und Reparatur an Land gehievt – ein imposantes Schauspiel! Ganz anders der Westhafen. Hier liegen in Reih und Glied Yachten und Oldtimer. Und sozusagen sprungbereit: Das rot-weiße Schnellboot der DGzRS, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff-brüchiger. Das kann man nicht übersehen.

 

Dahinter das Haus des Gastes in Form eines stählernen Ozeanriesen. Dann geht’s „up’n Diek“ zum Spazier-gang, Bummel oder Trimm-Trab mit Weitblick über das gesamte Norder-land. Nicht ganz so lebhaft geht es zu in einem kleinen Hafen, der jetzt im Bin-nenland liegt, nämlich in Norden am Norder Tief. Hier findet man das Alte Pack- und Zollhaus und hier ankert die „Westerdiek“, ein Plattboden-schiff, mit dem man durch das Tief bis auf die Nordsee schippern kann. „Norden-Norddeich-Reisejournal“ heißt die 116seitige Urlaubsbroschüre mit Gastgeberverzeichnis, Lageplan und Urlaubsideen.

Links:
Tourist-Information Norddeich
Dörper Weg 22
26506 Norddeich
Urlaubs-hotline: 01805-008375-200 (14Cent/Min), Fax: 04931-98 62 90
www.norddeich.de





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