News Details

Anzeige
29.01.07

Hafen-Hüpfen

Netz an Marinas in Mecklenburg-Vorpommern wird immer dichter

Perle um Perle, Hafen für Hafen: An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns reihen sich schmucke Marinas wie Perlen an einer Kette aneinander. Und es werden immer mehr: Allein in den vergangenen drei Jahren sind im Land zehn Marinas, Sportboothäfen und Wasserwanderrastplätze mit insgesamt 3500 Liegeplätzen neu gebaut beziehungsweise komplett saniert worden.

 

Insgesamt können Wassersportler an der Ostseeküste des Landes

200 Häfen mit 18.000 Liegeplätzen anlaufen. Auch das Binnenland steht dem nicht nach: In der Fluss- und Seenlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns warten 220 Häfen mit 14.000 Liegeplätzen auf Gäste. Von der Segelherausforderung bis hin zum geruhsamen Schippern, von großen Sprüngen bis zum Hafen-Hüpfen ist also alles drin. Darüber hinaus sind die meisten Häfen touristisch erschlossen und haben ein kulturell interessantes Hinterland in der Hinterhand.

 

Beste Bedingungen an der fast 1.500 Kilometer langen Ostseeküste des Landes – und zwar nicht nur für Profis, sondern gerade auch für Freizeitkapitäne und Familien mit Kindern, denen die vielen Gelegenheiten zur Rast entgegenkommen. Bootstouristen machen rund zehn Prozent aller Gäste in Mecklenburg- Vorpommern aus.

 

Viele neue Häfen und viel Qualität

 

Zu den seit 2003 entstandenen Häfen zählt unter anderem der Yachthafen Hohe Düne in Rostock-Warnemünde mit 750 Liegeplätzen und einem Fünf-Sterne-Resort an der Kaikante. Ein weiteres Beispiel ist der Hafen Kühlungsborn, der mit seiner vielfältigen Randbebauung der touristischen Entwicklung des Ostseebades einen kräftigen Schub gegeben hat. Neu oder neu gemacht sind weiterhin der IGA-Hafen, der Stadthafen und der Sportboothafen Gehlsdorf in Rostock, die City-Marina in Stralsund, der Sportboothafen „Im Jaich“ in Lauterbach sowie die Häfen in Barhöft, in Gager auf Rügen und in Kröslin. Und damit nicht genug: In Boltenhagen wird derzeit ein Sportboothafen mit 350 Plätzen, Winterlager, Servicebereich sowie zwei Hotels gebaut.

 

Die Marina Boltenhagen schließt ab dem kommenden Jahr die

Lücke zwischen Kühlungsborn und Travemünde. Auch auf Usedom laufen in mehreren Orten, darunter Zinnowitz, Ueckeritz und Heringsdorf, Planungen für den Hafenbau. Im Südosten der Insel Rügen sind Marinas in Binz und Göhren im Gespräch. Schließlich zeichnen sich auch für die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst Lösungen ab. Zurzeit laufen auf verschiedenen Ebenen Gespräche mit dem Ziel, für den Nothafen Darßer Ort eine erneute Übergangslösung zu finden.

 

Mit Blickrichtung Zukunft gibt es in Prerow bis zum Frühjahr eine Standortuntersuchung zum Bau eines Hafens. Bislang sind in Mecklenburg-Vorpommern 41 Marinas und Sportboothäfen, 15 Reedereien mit 45 Schiffen, sieben Charterunternehmen und sechs Kanuunternehmen zertifiziert worden. Weiterhin kann das Land 20 Sportboothäfen vorweisen, die mit Blauen Sternen des Deutschen Tourismus Verbandes ausgezeichnet sind – davon zwei Fünf-Sterne-, vier Vier-Sterne- und 14 Drei-Sterne-Marinas.

Links:





<- Zurück zu: News

Fahrtensegeln.de-News abonnieren:
Fahrtensegeln.de-RSS-Feed abonnieren