News Details

Anzeige
01.02.06

Reisekrankheit ade

Histamin als primäre Ursache der Seekrankheit erkannt.

Lange Fahrtstrecken zu Wasser, Lande und in der Luft rufen häufig Unbehagen hervor. Etwa 40 Prozent aller Reisenden leiden unter Übelkeit. Dabei trifft es Anfänger genauso wie erfahrene Globetrotter. Kommt es zum Brechreiz, erleiden Betroffene große Qualen. Neue Hoffnung für Reisekranke bringen Erkenntnisse von Universitätsprofessor Dr. Reinhart Jarisch aus Österreich, der in eigenen Versuchsreihen den Einfluss von Vitamin C auf den Übelkeit verursachenden Histamin-Spiegel aufzeigt (YACHT 1/05). Bei entsprechender Vitamin-C-Dosierung sinkt der Histaminspiegel rapide ab. Weitere Versuche verdeutlichen, dass Vitamin C stark betroffenen Patienten besonders gut hilft.

 

 

 

Während der Körper Vitamin C in Tabletten- und Kapselform nur langsam aufnimmt, gelangt Vitamin C mittels intravenös verabreichter Spritzen sofort ins Blut. Ähnlich schnell funktioniert das meri med Vitaminspray C + Zink, bei dem die Nährstoffe über die Mundschleimhaut ins Blut gelangen. In einer Untersuchung der oralen Absorption ließ sich nach kürzester Zeit ein Anstieg des Vitamin-C-Spiegels um 40 Prozent im Blut nachweisen. „Zwar spiegelt das Ergebnis die Veränderung im Blut und nicht im Gehirn wider, wo Vitamin C den Histaminspiegel abbauen soll“ erklärt Ganzheitsmediziner Dr. med. Michael Ehrenberger aus Österreich. „Es ist jedoch anzunehmen, dass die Wirkung dort sogar noch schneller eintritt.“ Erste Versuche auf See bestätigen den positiven Effekt von Vitamin C bei der Unterdrückung beginnender Seekrankheitssymptome. Auch Kinder, die beim Autofahren an Übelkeit leiden, können viel versprechend behandelt werden. Schon zwei Gramm Vitamin C täglich können die Reisekrankheit unterdrücken. Bereits beim ersten Auftreten von Symptomen sollte zusätzlich Vitamin C über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, um Histamin abzubauen. Zudem zählt Schlaf zu den bewährten Hausmitteln gegen Seekrankheit. Laut Umfrage wird Schlaf bewusst oder unbewusst von Betroffenen gegen das Übel eingesetzt. Mit Erfolg – da auch im Schlaf der Histamin-Spiegel sinkt und reisebedingte Beschwerden abklingen. Weitere Informationen unter www.merimed.de.

 

Histamin

Zu den biogenen Aminen gehörend entsteht Histamin in Lebensmitteln infolge des bakteriellen Abbaus der Aminosäure Histidin. Es kommt überwiegend in leicht verderblicher eiweißreicher, tierischer Nahrung wie Fisch und in Käse, Rotwein und Bier vor, die im Verlauf der Verarbeitung, Reifung und Lagerung biochemischen und mikrobiellen Veränderungen unterliegen. Zwei in der Darmschleimhaut vorhandene Enzyme neutralisieren das aufgenommene Histamin vor dem Durchtreten der Darmwand und verhindern toxische Effekte. Größere Mengen können dieses System jedoch überfordern.

Links:
www.merimed.de
 





<- Zurück zu: News

Fahrtensegeln.de-News abonnieren:
Fahrtensegeln.de-RSS-Feed abonnieren