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22.11.12

Schnorcheln in der Karibik

Zur Entdeckung der karibischen Unterwasserwelt reicht auch die eigene Luft

Um die Unterwasserwelt der Karibik zu entdecken reicht oft schon ein Schnorchel (Foto: fernweh.de)

Wer die bunt schillernde Unterwasserwelt der Karibik erleben will, der muss nicht zwingend zur Sauerstoffflasche greifen. Auch ohne Tauchkurs und kostenspielige Tauchausrüstung kann man sich dem faszinierenden submarinen Leben nähern. Maske, Schnorchel und ein Paar Schwimmflossen genügen, um die karibische Unterwasserwelt zu entdecken. Für interessierte Schnorchler gibt es eine große Auswahl an Themen-Ausflügen.

Mit einer Unterwassersicht von bis zu 45 Metern und über 70 Tauchspots zählt Curaçao zu den prominentesten Tauchrevieren in der Karibik. Auch für Schnorchler bietet die Insel ideale Bedingungen. Korallenriffe sind oft nur 15 Meter vom Strand entfernt und somit leicht zu erreichen. Das gilt beispielsweise für die flache Jan-Thiel-Lagune. Hier finden Schnorchler Gorgonien, Korallen, Schwämme und viele bunte Fische. Besonders faszinierend ist auch Tug Boat, ein Schiffswrack, das schon seit über 25 Jahren in lediglich 5 Metern Tiefe ruht. Der Spot ist bei Schnorchlern sehr beliebt und bietet grandiose Fotomotive.

Auch wenn Grenada mit zahllosen Schnorchel-Spots sowie 50 Tauchrevieren lockt, ist die Tauch-Sensation der Insel der mittlerweile weltbekannte Unterwasser-Skulpturenpark an der Molinere Bay. Seit 2006 dienen die dort in einer Tiefe von 5 bis 12 Metern versenkten Kunst- Objekte als Magnet auch für Schnorchler. Und als künstliches Riff, das Korallen und Fischen eine ideale Lebensumwelt bietet. Dank des klaren Wassers können die Kunstwerke auch von der Oberfläche aus gut erkannt werden. Puerto Rico ist von zahlreichen Schiffswracks umgeben, die glücklicherweise nicht alle in unerreichbare Tiefen gesunken sind. So kommen auch Schnorchler in den Genuss submariner Abenteuer.

Bei Caja de Muertos gibt es Puerto Ricos einzigen Unterwasserlehrpfad. Schnorchler erblicken in einer Tiefe von ca. drei Metern 15 Schilder mit Bildern und Erklärungen zur karibischen Unterwasserlandschaft. Lebende Belegexemplare sind in der Regel ganz in der Nähe zu finden.

Als bester Diving Spot von Dominica gilt das Champagne Reef im Südwesten der Insel. Der Spot ist auch ohne Boot von der Küste aus zu erreichen und bietet perfekte Voraussetzungen zum Schnorcheln. Dank vulkanischer Quellen entstehen champagner-feine Luftbläschen, die durch kleine Fissuren im Gestein nach oben steigen und dem Riff so seinen Namen gaben. Südlich von Champagne Reef befindet sich ein weiteres faszinierendes Schnorchler-Paradies. Scotts Head Bay ist ein alter Vulkankrater, der beeindruckende Einsichten in die Unterwasserwelt bietet.

Segeln und Schnorcheln

Auch Barbados ist eine lohnende Destination für diese Art von Wassersport. Besonderes Highlight sind die zahlreichen, von Bridgetown aus angebotenen Katamaran-Touren, die unterwegs mehrfach Halt machen. Neben farbenfrohen Fischen und Meerestieren ist vor allem das Schwimmen mit Meeresschildkröten ein unvergessliches Erlebnis (www.coolrunningsbarbados.com).

Apropos Halt machen. Für spontane Stopps zum Schnorcheln bietet ein Yachturlaub natürlich beste Gelegenheit. Man gleitet durch kristallklare Gewässer, vorbei an idyllischen Buchten und unterbricht den Törn, wo es einem gefällt. Anbieter wie Moorings (www.moorings.de) oder KH&P Yachtcharter (www.khpyachtcharter.de) bieten Segel- und Motorbootcharter auch mit Skipper an. Bei Moorings haben alle Yachten Wassersportgeräte an Bord, und zum Schnorcheln gibt es für jedes Crewmitglied eine eigene Ausrüstung.

Die Bahamas bieten mit den 365 Cays der Exumas ein besonderes Schnorchelgebiet. Die meisten der Inseln sind unbewohnt und mit ihren Riffen, Höhlen und Stränden ein beliebter Stopp auf Segeltörns. Auf Mutige wartet in der kleinen Marina Compass Point eine ganz besondere Herausforderung. Jeden Tag „relaxen“ hier mehrere Ammenhaie, bevor sie nachts auf Beutezug gehen. Wer sich traut, kann zu ihnen ins Wasser steigen und mit ihnen schnorcheln. Nur zur Beruhigung: Ammenhaie werden allgemein als friedliebend und nicht aggressiv bezeichnet (www.stanielcay.com).

www.karibik-info.de

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