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28.12.06

Sicher an der Kette

In vielen Buchten im Mittelmeer liegen Muringtonnen aus, an denen die Yachten festmachen können, dürfen, oder auch müssen. Teils wollen sich die Gemeinden damit zusätzliche Einnahmequellen eröffnen, teils dienen sie der Sicherheit der Yachties, und teilweise schützen sie die Unterwasserwelt, den Grund und die Korallen zum Beispiel, wenn an Muringbojen festgemacht werden muß und der Anker im Kasten bleibt.

Oft wird es dem Bootsfahrer leicht gemacht: Mit dem Bootshaken die Sorgleine gefischt, die Muringtrosse oder -kette auf das Vordeck gezogen und auf der Bugklampe belegt - das wars. Stimmt, so lange gutes Wetter herrscht. Wenn aber Starkwind aufkommt kann es unmöglich werden, dass das Auge von Trosse oder Kette von der Klampe genommen werden kann weil der Wind die Yacht heftig an der Muring zerren läßt. Da hilft nur vorbeugen: Nicht die Muringtrosse oder -kette wird direkt an Bord belegt sondern eine Hilfsleine - am besten zwei davon, zur Sicherheit. Durch das Auge der Muring wird dieser Tampen gesteckt, den man, wie bei einer normalen Festmacherleine, auf Slip an Deck belegt. Den zweiten Tampen ebenfalls. Jetzt kann man die Yacht bei allen Bedingungen von der Muringleine losmachen. Die ächzenden Knarzgeräusche werden ebenfalls gedämpft, was eine ruhigere Nacht beschert. Und noch ein Faktum: Wenn besonders die Kette beim wilden Ritt des Bootes mit dem Bootskörper in Berührung kommt kann dies tiefe Scheuerstellen am Bug zur Folge haben - Eigner oder Vercharterer freuen sich darauf...

 

Links:
text: Hans Mühlbauer
www.dmcreisen.de
 





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