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25.08.09

Spaß bei jedem Wetter an Hollands Küste

Im Weltall, unter Wasser und im Dunkeln: Segler mit Familie kommen in den Niederlanden auf ihre Kosten.

Strandräuber-Museum auf Texel

Selbst im Herbst können Kinder an der niederländischen Küste oft noch am Strand spielen und die Eltern an Bord ihrer Segelyacht oder auf einem Badetuch am Strand entspannen. Doch auch wenn das Wetter nicht mitspielt, findet sich an der Küste von Zeeland bis hinauf zur Watteninsel Texel für alle das Passende. Ob man nun lieber mit Piraten golft, sich von Seeräubern ihre Schätze zeigen lässt oder eine Reise in den menschlichen Körper wagen will: Langeweile hat Auszeit.

In Zeeland, dem Süden der Niederlande, herrscht tropisches Klima. Das gilt zumindest für den Schmetterlingsgarten Berkenhof, in dem exotische Vögel, Pflanzen und Schmetterlinge um die Wette schillern. Zu jeder Jahreszeit können Besucher durch eine Welt aus Wasserfällen, Kakteen und Bananenwäldern schlendern und sich auf einem anderen Kontinent wähnen.

Kulturfestival und „Strandgefühle“ in Den Haag

In südlichen Gefilden wähnt man sich auch im Tikibad des Ferien- und Erlebnisparks Duinrell in Zuid-Holland. Eine große Auswahl Rutschen sorgt für Wasserspaß bei jedem Wetter. Im Herbst lockt Duinrell die Urlauber außerdem mit Schnupperangeboten in die Region um Den Haag: neben mehreren Übernachtungen ist der Eintritt zur Freizeitanlage und ins Schwimmbad enthalten. Außerdem kann man kostenlos die Miniaturlandschaft Madurodam besuchen, in der die Niederlande im Maßstab 1:25 nachgebaut sind. Im Herbst findet jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit eine spektakuläre Lasershow statt, bei der das Märchen von Hansje Brinker und seinem Kampf gegen das Wasser nacherzählt wird.
 
Aufregende Lichteffekte gibt es auch beim „Glowgolf“ am Pier des Badeorts Scheveningen. Auf der im Dunkeln leuchtenden  Minigolfanlage gilt es, inmitten von gruseligen Piraten und bezaubernden Meerjungfrauen den Parcours von 18 Löchern zu bestehen. Wer die Welt der Meerjungfrauen lieber „live“ erleben möchte und trotz Regen nicht auf das „Strandgefühl“ verzichten mag, sollte die gleichnamige Ausstellung im Sea Life Aquarium besuchen: Krebse, Wasserschnecken und Seesterne kann man hier nicht nur bewundern, sondern auch anfassen, selbstverständlich unter Anleitung eines erfahrenen Mitarbeiters.

Ein Ausflug in die Stadt Den Haag lohnt sich für Familien besonders vom 16. bis zum 25. Oktober. Dann sorgt das Kinderkulturfestival „De Betovering“ (die Verzauberung) für reichlich Abwechslung. Neben Musik-, Film- und Theatervorstellungen können Kinder von vier bis zwölf Jahren auch an Workshops teilnehmen.

Strandräuber und Astronauten

Nicht nur Nachwuchswissenschaftlern ist ein Besuch in der „Space Expo“ und im Museum CORPUS zu empfehlen. In der Raumfahrtausstellung „Space Expo“ im Küstenort Noordwijk besucht man den ersten Menschen auf dem Mond, erlebt einen Raketenstart mit und erfährt alles über das Leben eines Astronauten im All. Im CORPUS hingegen, einem 35 Meter hohen Gebäude in Menschengestalt, erlebt man auf der „Reise ins Ich“ die Funktionsweisen des menschlichen Organismus. Auf unterhaltsame Weise wird gezeigt, wie das Gehirn arbeitet, was rote Blutkörperchen tun und warum wir niesen.

In die Historie begibt man sich in Noord-Holland: Das von Kaiser Napoleon erbaute Fort Kijkduin in Den Helder lädt zur Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein. In den unterirdischen Gängen wird die französische Zeit wieder lebendig, während andere Bereiche der Bunker an den Zweiten Weltkrieg erinnern. Daneben befindet sich im Keller des Forts ein Aquarium, in dem die Besucher einen Spaziergang durch die Nordsee unternehmen können: Links und rechts ziehen die Fische vorbei, während man selbst trockenen Fußes in einem Glastunnel steht.

Am nördlichen Ende der holländischen Küste angekommen, auf der Insel Texel, wird es noch einmal spannend: Im  Strandräubermuseum auf Texel dreht sich alles um das verbotene Vergnügen der Einheimischen. Die große Sammlung Schätze, die die „Jutters“ (Strandräuber) von gesunkenen und an den Strand gespülten Schiffen stahlen, umfasst neben kleinen Kostbarkeiten auch eine Kanone von 1638. Ein echter  Strandräuber wartet im Museum darauf, die zu den Gegenständen gehörenden Geschichten zu erzählen. Und wenn das Wetter wieder schöner ist, geht es natürlich selbst an den Strand. Schließlich gibt es noch genug Schätze zu entdecken.

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