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30.11.06

Vorsegel bergen

Nicht immer ist es einfach das Roll-Vorsegel bei starkem Wind gerade bei einem Amwindkurs einzurollen.

Der Winddruck ist enorm und somit ist die Kraft, die auf der Rollerleine und auf der zugehörigen Trommel lastet, riesig groß. Statt jetzt mit brutaler Winschengewalt das Segel aufzuwickeln geht es auch viel leichter: Der Rudergänger fällt kurzfristig auf einen Raumschotskurs ab und dann wird eingerollt. Vorteile: Der scheinbare Wind nimmt ab und somit auch der Druck im Segel - Wird die Fock sogar vom Groß abgedeckt, dann ist überhaupt kein Wind mehr im Tuch und das Segel kann ohne Kraftakte weggerollt oder eingerefft werden. Der kleine Verlust an Luvgewinn spielt gerade bei Fahrtenseglern keine Rolle, denn Sicherheit und unproblematische Manöver gehen vor. Verfügt die Yacht über ein konventionelles Vorsegel mit Stagreitern - ohne Fockroller - so wird zum Bergen der Fock einfach das Fockfall losgeworfen, wenn die Yacht in einer Wende exakt im Wind liegt. Vorteile: Das Segel fällt auf das Vorschiff, nicht ins Wasser, und kann von der Mannschaft gefahrlos und leicht eingesammelt und festgezurrt werden.

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Text: Hans Mühlbauer, www.DMCReisen.com





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