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09.07.13

Zweifelhafte Rettungswesten

Der FSR warnt vor Westen mit fehlender Festigkeit

Nicht alle Rettungswesten bieten im Notfall den korrekten Schutz (Foto: Ralph-Thomas Kühnle / pixelio.de)

Im Rahmen seiner Aktivitäten zur Marktbeobachtung hat der Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. (FSR) mittlerweile mehrfach Rettungswesten-Modelle entdeckt, die in Sachen „Leistungsfähigkeit“ einen falschen Eindruck erwecken.

Diese Rettungswesten sind an einem Gurtsystem mit einem D-Ring ausgestattet. Das lässt beim ersten Blick ein Harness-System vermuten, das in Kombination mit einer Sorgleine, die oft auch als Lifeline bezeichnet wird, das Über-Bord-Fallen verhindert. Doch der Eindruck täuscht, da weitere unverzichtbare Eigenschaften eines Harness nicht vorhanden sind.

Einige der als Rettungswesten zugelassenen Produkte besaßen beispielsweise nur einen Kunststoff-Steckverschluss, der nicht die nötige Festigkeit aufweist, die für eine Zulassung als Decksharness erforderlich ist. Im Belastungsfall kann der Verschluss beschädigt werden und so der Träger der Rettungsweste in Gefahr geraten.

Der FSR weist darauf hin: Zugelassene Westen mit Harness erkennt man an der speziellen Kennzeichnung auf dem Gurtsystem nach EN 1095 beziehungsweise EN ISO 12401.

In diesem Zusammenhang erinnert der FSR auch daran, dass bei Rettungswesten, die als Harness gekennzeichnet und mit zwei D-Ringen ausgestattet sind, der Karabiner der Lifeline stets durch beide Ringe geführt werden muss. Nur so wird die nötige Festigkeit für den Extremfall erreicht.

Links:
www.fachverband-seenotrettungsmittel.de





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