Obwohl der Orient-Express nicht mehr in Ostende hält, gilt die Hafenstadt mit ihren über 300 Restaurants immer noch als Königin der Seebäder.
Einen wahrhaft majestätischen Blick genießt man von der Dachterrasse des Spielcasinos im Restaurant Ostend Queen. Schon der belgische König Leopold II wandelte unter den Arkaden an der Strandpromenade von Oostende.
Der bekannteste Sohn der Stadt, der Maler Ensor, verewigte das obszöne aber schöne Oostender Strandleben der Belle Epoque gar in seinen Bildern. Heute kommen die Gäste nicht nur wegen des Strandes, sondern auch wegen der lebendigen Kunstszene.
Ein Höhepunkt ist das maritime Festival für zeitgenössische Kunst Beaufort 03, die den gesamten Küstenstreifen mehr als sieben Monate lang in eine Freiluftgalerie verwandelt. Dreißig internationale Künstler kommen an die Küste, um mit ihren Werken einen Teil zu „Kunst am Meer“ beizutragen. Chilenen und US-Amerikaner stellen ihre Werke aus, aber auch aus Polen, Portugal, Großbritannien, Italien und natürlich Belgien wird es zeitgenössische Malerei, Architektur und Bildhauerei zu bestaunen geben.
„Die flämische Küste“ ist das Motiv, das sich wie ein roter Faden durch diese und noch weitere Ausstellungen in verschiedenen Küstengemeinden zieht und mit Kunstwerken von großen Malern wie James Ensor und Léon Spilliaert aufwartet.